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Geschichte von Hörger Biohotel Tafernwirtschaft
Aus der Geschichte der Gast- & Tafernwirtschaft Andreas Hörger
Nach altem Landesrecht hatte der Wirt einer Tafernwirtschaft, einer sogenannten"vollkommenen Wirtschaft", nicht nur das öffentliche Schenk-, Herbergs- Gastrecht und die Fremdenstallung, sondern er durfte auch Verlöbnismähler (Häftlwein), Hochzeiten, Stuhlfeste, Tauf- und sonstige festliche Mähler ausrichten, so wie den Wein ausschenken, mit dem früher jedes Rechtsgeschäft betrunken wurde. Daran erinnert heute noch der Weinkelch im Zunftsschild.
Der älteste noch bestehende Teil des Hauses wurde 1839 von Georg Stampfl erbaut. In den nächsten 50 Jahren gab es einen häufigen Besitzerwechsel: Von Georg Zotz übernahm Max Hanrieder die Wirtschaft. Dieser wurde jedoch kurz nach der Eröffnung Opfer einer Rauferei. Daraufhin führte sein Bruder Johann Hanrieder das Anwesen weiter. Ihm folgte Franz Schmid, der 1878 das Wirtshaus samt Landwirtschaft an Lorenz Hufnagel verkaufte.
Als dann 1888 Andreas Hörger die Wirtstochter Anna Hufnagel heiratete, wurde der Grundstein für die über 125 Jahre lange Tradition der Wirtsfamilie Hörger gelegt. 1931 übernahm dessen Sohn Andreas mit seiner Frau Elisabeth, geborene Kranzmeier, die Wirtschaft. Als sie 1970 das Unternehmen an ihren Sohn Andreas und dessen Frau Therese, geborene Kiening, übergaben, war aus dem kleinen Dorfwirtshaus eine beliebte Ausflugswirtschaft geworden. Der daraus notwendig gewordene An- und Umbau erfolgte im Jahr 1977.
Nun führt seit 1998 Andreas Hörger mit seiner Frau Martina die Wirtschaft als innovatives und kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen mit dem Namen Hörger Biohotel Tafernwirtschaft weiter.
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